Mein Weg zur klassischen Homöopathie

klassische_homoeopathieSeit meiner Schulzeit hatte mich der ganzheitliche und naturnahe Ansatz der Homöopathie angesprochen und interessiert.
Im Selbststudium eignete ich mir Grundwissen an und in Quickfindern, mit dem Ansatz schnell zu richtigen Mittel, fand ich mich gut zurecht.
Als mein Sohn ungefähr 2 Jahre alt war und einen Husten hatte, kamen meine Erkenntnisse zum Einsatz. Beim Husten gibt es hauptsächlich 3-4 Mittel zum Beispiel Calcium Carbonicum oder Causticum. Unwissend, um die Gesetzmäßigkeiten der Homöopathie wählte ich das mir am passendsten Erscheinende aus und gab ihm 5 Globuli zum lutschen. Daraufhin wurde der Husten lockerer, aber ein Fieber kam und ich ging zur Kinderärztin, weil ich damals damit nicht umgehen konnte. Er bekam, wie üblich Fiebersaft u.a. verordnet und ich war über den Ausgang unzufrieden.

Funktioniert die Homöopathie überhaupt?

Bald darauf kam ich zu einem Einführungsvortrag zum Thema „Klassische Homöopathie“ und ich erhoffte mir einige Antworten.
Es war weitaus mehr, denn das war mein Anfang einer intensiven, erfüllenden, herausfordernden Berufung.

 

Was ich bis dahin noch nicht wusste, war:

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  • Dass homöopathische Mittel nicht einzusetzen sind, wie normale Medikamente (für Kopfschmerzen gibt es diese drei Mittel, für Husten diese zwei…) und die Individualität des Menschen über allem steht.
  • Dass homöopathische Mittel nicht ohne Nebenwirkungen sind. Bei nicht sachkundiger Einnahme kann es zu Unterdrückungen kommen, das heißt, dass sich das Problem auf eine andere Ebene im Körper verschieben kann. Zum Beispiel verschwindet ein Hautausschlag und etwas später kann die Atmung schlechter werden. Weiterhin kann es zur Prüfung des Mittels kommen. Wenn man zum Beispiel ein zahnendes Kind hat und dreimal täglich für eine Woche das homöopathische Mittel Chamomilla gibt und es gar nicht passt (denn, spätestens nach der zweiten Einnahme sollte auch eine Besserung eintreten), dann können Prüfsymptome beim Kind erscheinen.
  • Dass es zu ganz wichtigen Heilreaktionen nach Mitteleinnahme kommen kann, wie zum Beispiel Fieber oder ein Ausschlag.
  • Dass es eine viel tiefer liegende Veranlagung (Miasma) im Menschen gibt, die anfällig für bestimmte Beschwerden macht und ohne deren Berücksichtigung, nie eine vollwertige und gute Behandlung stattfinden kann.

und einiges mehr.

 

Falls Sie Interesse an  mehr Informationen haben, lade ich Sie ein, sich hier in der Rubrik „Klassische Homöopathie“ näher zu belesen.