Feste Heilregeln

Wussten Sie:

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  • dass Heilung im Sinne der klassischen Homöopathie nach immer wieder auftretenden Gesetzmäßigkeiten, die schon von Samuel Hahnemann beobachtet wurden, erfolgt
  • dass diese Gesetzmäßigkeiten von Dr. Constantin Hering, einem deutschen Arzt, der nach Amerika auswanderte in Schrift und Wort zusammengefasst wurden, als „Heringsche Heilregeln“
  • dass diese Heilregeln wie folgt lauten:
    - Heilung erfolgt von innen nach außen, das bedeutet, dass es zuerst innen – dem Menschen, mit seinem Gemüt und dann seinem Körper – außen besser gehen wird. Zum Beispiel leidet ein Mensch an Depressionen, Migräne und Hautausschlägen, So wird sich, mit korrekter klassisch homöopathischer Behandlung, erst das Gemüt verbessern, dann die Migräne und zum Schluss erst die Haut. Von innen, dem Wichtigsten zum Außen, dem Zweitwichtigsten.
    - Heilung erfolgt von oben nach unten, bedeutet z.B. bei Neurodermitispatienten, dass es erst eine Besserung der Ausschläge in den Armbeugen geben wird, aber in den Kniekehlen sich erst noch einmal verstärken kann. Die Beschwerden verschieben sich nach unten bis sie ganz weg sind.
    Sollte der Betroffene zum Beispiel nicht genau diese Abfolge bei sich bemerken, aber merkt, dass es ihm innerlich viel besser geht (ruhiger, gelassener, freier, kann besser schlafen), dann ist die erste Heilregel von größerer Bedeutung und zu beachten.
    - Heilung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge ihres zeitlichen Erscheinens – diese Heilregel ist besonders zu beobachten, bei Menschen, die seit mehreren Jahren verschiedene Beschwerden haben. Zum Beispiel hat eine junge Frau (22Jahre) seit ihrer Kindheit Kopfschmerzen, mit 14 Jahren kam Verstopfung dazu und seit zwei Jahren kann sie nachts schlecht schlafen. Seit einigen Wochen hat sie Schwierigkeiten auf Arbeit. Ihre Kollegen sind unfreundlich. Sie wehrt sich nicht und bekommt eine Migräneattacke. Nach einer homöopathischen Mittelgabe fängt sie nun an sich bei ihren Kollegen zu verteidigen, Dinge klar zu stellen und Position zu beziehen, nachfolgend verschwindet auch die Migräne und der Schlaf wird besser, weil sie weniger grübeln muss. Auch der Stuhlgang regelt sich im Nachhinein und die Kopfschmerzen, die sie seit Kindertagen hat, werden erträglicher, weniger stark, seltener bis hin zur vollständigen Beschwerdefreiheit.